“Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt”, so kennt man die Bipolare Störung aus dem Volksmund, eine Krankeit, die man erst akzeptieren muss, wenn es einen betrifft, als Betroffener und Angehöriger.
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Seelenunruhe Tag ein Tag aus Gefangen in einem Netz aus Nerven, aber auch sanft umhüllt. Gedanken an Tod und Schmerz werden mit der Zeit blasser, dafür ist der Wirkstoff immer da. Neue Tabletten zur Erhaltung des Seelenheils. Zeitnah hört man Knochen brennen. Kinder spielen am Feuer, ganz schwarz vor Ruß. Einer gleicht dem anderen. Sie werden zu Dämonen, die bis ins Mark alles zerfressen, nur der Wirkstoff, der bleibt. Tiere treten auf, singen das Lied der Unendlichkeit. Gefangen, nun, im eigenen Körper voller Nerven und Fasern. Gedanken an das Leben regen sich, bäumen sich auf zu einem lautlosen Schrei. Ein Abgrund tut sich auf, es werden mehr Dämonen, doch der Wirkstoff, der bleibt. Keine Nerven und Fasern mehr. Was nun bleibt, ist die Ewigkeit für jeden ganz allein. Der Wolf
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