“Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt”, so kennt man die Bipolare Störung aus dem Volksmund, eine Krankeit, die man erst akzeptieren muss, wenn es einen betrifft, als Betroffener und Angehöriger.
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Typischer Ablauf eines Selbsthilfetreffens
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Blitzlichtrunde  Alles was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe - Schweigepflicht! 1. Alles was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe - Schweigepflicht! Jede/r Teilnehmer/-in erzählt in wenigen Sätzen, wie es ihm/ihr in den vergangenen zwei Wochen ergangen ist. Alle überlegen und sagen, ob es ihnen in diesem Moment besser oder schlechter geht als vor 14 Tagen oder ob die Stimmungslage gleich ist. Manchmal arbeiten wir auch mit „Stimmungs-Stickern“ – wir beschreiben unsere Gefühlslage dann mithilfe von „Wetter-Stickern“, die von Sonne, über Wolken bis hin zu Regen reichen. 2. Im Rahmen der Blitzlichtrunde ist es möglich, dass ein Teilnehmer gerade konkret mehr Redebedarf hat, weil ein Thema oder ein Problem akut ist oder ihn / sie zu langem Grübeln verleitet. In solch einem Fall wird das akute Teilnehmerthema zum Gruppenthema des Tages. 3. Sollte sich in der Blitzlichtrunde kein spezielles Thema ergeben, arbeiten wir mit einer Auswahl an Themen, die die Gruppenleiterin vorbereitet und bei Bedarf mit der ganzen Gruppe diskutiert. Auswahl an Themen, die schon behandelt wurden: Einsatz von Medikamenten bei der Behandlung von Bipolaren Störungen und ihre (individuellen) Nebenwirkungen – Meinungs- und Erfahrungsaustausch; Biorhythmus und Schlafrhythmus; Tagesstrukturen schaffen (Tages-, Wochen-, Monatspläne erarbeiten) Wie gehen Angehörige oder FreundInnen mit meiner bipolaren Erkrankung um? Welche Rolle spielen Hobbys, Ernährung und Sport? Gestaltung einer Homepage für die Gruppe Themen, die von Professionellen dargestellt werden: 2012 wurde ein Psychologe, Dr. Wollny, zu einer offenen Frage-Antwort-Runde eingeladen. 2013 wird ein Psychologe der Universitätsklinik Homburg (UKS), Dr. Behrendt, zum Thema „Frühwarnsysteme“ berichten und ein Facharzt (UKS), PD Dr. Kühn, unsere Fragen zu Nebenwirkungen typischer und atypischer Neuroleptika beantworten. 4. Organisatorisches. Hier gibt es mal mehr oder weniger viel zu berichten, z.B. Infos zur DGBS, Tagungsberichte oder -ankündigungen, Hinweise auf Vorträge oder Fernsehsendungen zum Thema, Buchtipps, Hinweise auf Veranstaltungen und Angebote vom „Café Goethe“ (Tageszentrum des PSP e.V., Homburg) 5. Planung von gemeinsamen Freizeitaktivitäten. Hier waren wir bisher v.a. kulinarisch unterwegs: Eis essen, Indisch „schlemmen“ etc. Geplant ist ein DVD-Abend im Café Goethe (Homburg). Hier soll in Zukunft mehr geplant und realisiert werden. 6. Und was kommt noch? Hier ist Vieles möglich: Kreative Beiträge (z.B. Gedichte oder Zeichnungen), Verbesserungsvorschläge, etc.